Eine vielfältige, offene, solidarische Gesellschaft – das ist die Vision, die unseren Caritasverband antreibt. Auch während der Corona-Krise sind wir als Anwalt und Partner trotz aller Beschränkungen, Betretungsverbote und Schließungen für all jene da, die auf Hilfe angewiesen sind.

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Corona-Pandemie gefährdet

Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und bei uns Zuflucht suchen, bedürfen unseres besonderen Schutzes – auch und gerade in Zeiten von Corona. Deshalb verstärken wir aktuell die Telefon- und Onlineberatung für Geflüchtete in München und Oberbayern und sind im Not- und Krisenfall selbstverständlich persönlich vor Ort.

Flüchtlinge, die in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, sind durch die Corona-Pandemie besonders bedroht. Viele Tausend Menschen leben in diesen meist katastrophal überfüllten Unterkünften auf engstem Raum und ohne Rückzugsmöglichkeiten zusammen.

Es ist kaum möglich, die erforderlichen Mindestabstände einzuhalten, denn die Bewohner benutzen dieselben Toiletten, Duschen, Küchen und Kantinen und teilen sich Mehrbettzimmer. Dass Kinder aus geflüchteten Familien aktuell nicht mehr zur Schule gehen können, verschärft die Enge und macht „social distancing“ unmöglich. Das Risiko, sich gegenseitig anzustecken ist hoch, die Angst vor Infektionen groß. Schutzmasken, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten, sind nicht vorhanden und die Schutzbedürftigen haben weder die Mittel, diese selbst herzustellen noch sie vom kleinen Taschengeld zu kaufen.

Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass Schutzbedürftige in Einrichtungen für Geflüchtete vergessen werden. Das Virus kann jeden treffen. Bitte helfen Sie uns zu helfen!

Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Kontakt: kooperationen@caritasmuenchen.de