Auch in Corona-Zeiten sicher unterwegs

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Auch in Zeiten der Corona-Pandemie, spezieller Regelungen und allgemeiner Schutzmaskenpflicht müssen viele Menschen mobil bleiben – ob mit dem Rad, Auto oder zu Fuß. Für Maskenträger gibt es dabei einiges zu beachten.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Autofahren

Sitzt man allein Auto ist das Infektionsrisiko ziemlich gering – bei Alleinfahrten muss also keine Schutzmaske getragen werden. Sind weitere Personen mit an Bord, dann sollten neben den üblichen Hygiene- und Verhaltensregeln vor allem beachtet werden, dass die derzeitigen Abstandsregelungen von 1,5 bis 2 Metern generell auch im Auto gelten. Ausgenommen davon können allerdings berufsbedingte Fahrgemeinschaften sein. Doch einen Mindestabstand zu halten ist im begrenzten Fahrzeugraum kaum machbar. Diese Tipps helfen weiter:

  • bis auf Weiteres möglichst keine Personen mitnehmen, die nicht im Haushalt leben
  • ansonsten individuell Atemschutzmasken tragen
  • möglichst diagonal zueinander setzen (ist in manchem EU-Land derzeit vorgeschrieben)
  • während der Fahrt wenig sprechen, um so die Tröpfchenverteilung im Auto zu minimieren.
  • zwischen Fahrten etwaige Kontaktzonen (Türgriffe, Armlehnen etc.) reinigen/desinfizieren
  • beim Tankstellenstopp Handschuhe tragen – gibt es an Diesel-Säulen meist gratis
  • Feuchttücher für die Hygiene unterwegs dabeihaben

Mit Schutzmaske am Steuer sitzen?

Grundsätzlich gilt für Fahrer ein „Verhüllungsverbot“. Doch laut ADAC darf mittlerweile in einigen Bundesländern als Fahrer eine Atemschutzmaske getragen werden – besonders bei gewerblichen Fahrten. Vorausgesetzt, die Stirn und Augenpartie bleiben erkennbar. Bei den standardisierten Schutzmasken sollte dies problemlos sein, bei individuell angefertigten Masken muss selbst darauf geachtet werden. Zudem darf die Maske auf keinen Fall die Sicht wesentlich beeinträchtigen. Gerade Brillenträger sollten beachten, dass je nach getragener Schutzmaske die Brillengläser mehr oder weniger intensiv beschlagen können. Hier gibt es in dem Fall spezielle Tipps. Ohnehin empfiehlt es sich für jeden, in diesen Tagen noch umsichtiger unterwegs zu sein.

Abgelenkt oder eingeschränkt – jeder sollte Rücksicht nehmen

Unabhängig davon, ob man mit dem Auto oder dem Rad, zu Fuß oder mit einem E-Roller unterwegs ist – in der aktuellen Lage kann sich das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer ändern. Das kommt beispielsweise auch daher, weil Krisenzeiten wie diese bei Menschen auch für höhere psychische Belastungen oder eine höhere Empfindsamkeit sorgen können. Deshalb sollte jeder Verkehrsteilnehmer generell damit rechnen, dass andere in dieser Ausnahmezeit vielleicht auch mal innerlich abgelenkt sind, oder aber aufgrund der Maske den sie umgebenden Verkehr, Passanten oder Radfahrer nicht wie sonst ausreichend beachten (können). Das gilt natürlich auch für jeden selbst.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist also das Gebot der Stunde. Das Schöne daran: So sind wir alle zusammen noch ein Stückchen sicherer unterwegs – gerade in Zeiten wie diesen!

Die geeignete Schutzmaske, ob eine Faltmaske nach FFP-2 oder der Mund-Nase-Schutz Protector für den Alltag, findet sich auf unserer Kampagnen-Seite.

Nicht zu vergessen: Dein Schutz hilft ganz praktisch auch anderen! Für jede gekaufte Maske spendet Younity eine Schutzmaske an systemrelevante oder gemeinnützige Einrichtungen. So schützen wir uns alle ein bisschen mehr!


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