Mit dem Ende der Seenotrettung durch staatliche Akteure wurde zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer notwendig. Als Seenotrettungsorganisation sind wir inzwischen Teil einer größeren, lebensrettenden Bewegung. Gemeinsam sind wir stärker als jeder für sich allein.

www.sea-eye.org

Menschen in Seenot sind gerade

in Krisenzeiten auf hilfe angewiesen

Der Verein Sea-Eye e.V. rettet Flüchtende aus seeuntüchtigen Booten im Mittelmeer. Wir suchen nach schutzlosen Menschen in Seenot und kämpfen gegen den täglichen Verlust von Menschenleben auf See. Unser Handeln ist eine Antwort auf die gescheiterte Migrationspolitik der Europäischen Union, die sich ihrer Verantwortung für die tausenden Todesfälle in ihrer direkten Nähe verweigert.

Sea-Eye wurde 2015 in Regensburg gegründet. In den ersten Vereinsjahren retteten die ehrenamtlichen Crews mit den umgerüsteten Fischkuttern SEA-EYE und SEEFUCHS mehrere tausend Menschen das Leben. Im Sommer 2018 entschied der Verein, die ALAN KURDI unter deutscher Flagge in den Einsatz zu senden. Insgesamt beteiligten sich über 1.000 ehrenamtliche Crewmitglieder in über 70 Missionen an der Rettung von mehr als 15.000 Menschenleben.

Mit unserem Schiff ALAN KURDI füllen wir eine Lücke in
der Seenotrettung auf dem Mittelmeer, um möglichst viele Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Denn die europäischen Staaten haben sich aus dieser Aufgabe zurückgezogen. Sea-Eye schaut hin und schützt das Menschenrecht auf Leben.

Wir von Sea-Eye sind überzeugt, dass wir die globale Corona-Krise nur mit Solidarität erfolgreich bewältigen können. Viele Menschen weltweit leiden unter den Auswirkungen, sie alle verdienen unsere Aufmerksamkeit und unsere Hilfe. Dies gilt für lokale, gemeinnützige Organisationen genauso wie für die Flüchtenden auf dem Mittelmeer und weltweit, die kein schützendes Wohnzimmer haben.

Sea-Eye e.V..